Eine Weltreisende in Egelsbach

Mit 77 Jahren ist die Schweizer Douglas DC-3 das derzeit älteste Flugzeug auf einer Weltumrundung. In Egelsbach machte der Klassiker kurz vor dem Ziel in der Schweiz einen Zwischenstopp.

  • Fotos: Uwe Stohrer
  • Text: Jürgen Schelling

Der bullige Oldtimer auf dem Vorfeld des Flughafens Egelsbach zieht alle Blicke auf sich. Die vor 77 Jahren gebaute und vom Uhrenhersteller Breitling gesponsorte Douglas DC-3 macht hier südlich von Frankfurt einen eintägigen Halt kurz vor Vollendung ihrer Weltumrundung. In mehr als 40 Etappen ging es seit März von Genf aus via Südeuropa, Naher und Mittlerer Osten, Südostasien, USA, Kanada und Grönland zurück in die Schweiz, wo die Maschine Mitte September ankommen soll. 42000 Kilometer Strecke sowie 55 Stops in 28 Ländern hat die Crew dann hinter sich. Insgesamt fünf Piloten flogen zusammen mit dem Initiator des Projekts, Flugkapitän Francisco Agullo.

An Bord des Oldtimers in Egelsbach sind aber nicht nur Passagiere, die jeweils auf Teilstrecken eingeladen werden. 500 Uhren einer Breitling-Navitimer-Sonderserie fliegen als Fracht mit. Sie werden nach der Reise mitsamt einem entsprechenden Zertifikat als “Weltumrunder” als DC-3-Edition in den Handel kommen und sind an Bord der DC-3 gut versteckt, wie Agullo in Egelsbach betonte.

Für ein Flugzeug mit Baujahr 1940 ist die Douglas DC-3 immer noch erstaunlich modern. Schon damals hatte das Flugzeug ein für diese Zeit noch ungewöhnliches Einziehfahrwerk und hervorragende Flugleistungen. Legendär wurde die 29 Meter Spannweite messende Zweimotorige aber vor allem durch ihre Einsatzvielfalt und Robustheit. Etwa 150 von einst 16000 gebauten Exemplaren fliegen bis heute.

Von den ursprünglich 30 Sitzen wurden für die Weltumrundung 16 ausgebaut, um Platz für Zusatztanks in der Kabine zu schaffen, denn die längste Etappe der im Reiseflug etwa 290 km/h schnellen DC-3 dauerte elf Flugstunden. Normalerweise kann die DC-3 aber nur maximal acht Stunden fliegen. Diese Zusatztanks mitten in der Passagierkabine kamen deshalb auf dem elfstündigen Leg über den Pazifik zwischen Nordjapan und den Aleuten zum Einsatz.

Ohnehin war das Bereitstellen von Treibstoff mit die gewaltigste Herausforderung neben dem Wetter: Die DC-3-Sternmotoren benötigen verbleites Flugbenzin, sogenanntes Avgas. Dieses ist aber außerhalb von Europa und den USA nur schwer zu bekommen. Deswegen wurden im Vorfeld eigens Avgas-Spritdepots an mehreren Flugplätzen angelegt. Zwei mächtige in der Kabine verzurrte Ölfässer sicherten zudem den gewaltigen Schmierstoffbedarf der beiden je 1200 PS starken 14-Zylinder auf der Reise.

Der bullige Oldtimer auf dem Vorfeld des Flughafens Egelsbach zieht alle Blicke auf sich. Die vor 77 Jahren gebaute und vom Uhrenhersteller Breitling gesponsorte Douglas DC-3 macht hier südlich von Frankfurt einen eintägigen Halt kurz vor Vollendung ihrer Weltumrundung. In mehr als 40 Etappen ging es seit März von Genf aus via Südeuropa, Naher und Mittlerer Osten, Südostasien, USA, Kanada und Grönland zurück in die Schweiz, wo die Maschine Mitte September ankommen soll. 42000 Kilometer Strecke sowie 55 Stops in 28 Ländern hat die Crew dann hinter sich. Insgesamt fünf Piloten flogen zusammen mit dem Initiator des Projekts, Flugkapitän Francisco Agullo.

An Bord des Oldtimers in Egelsbach sind aber nicht nur Passagiere, die jeweils auf Teilstrecken eingeladen werden. 500 Uhren einer Breitling-Navitimer-Sonderserie fliegen als Fracht mit. Sie werden nach der Reise mitsamt einem entsprechenden Zertifikat als “Weltumrunder” als DC-3-Edition in den Handel kommen und sind an Bord der DC-3 gut versteckt, wie Agullo in Egelsbach betonte.

Für ein Flugzeug mit Baujahr 1940 ist die Douglas DC-3 immer noch erstaunlich modern. Schon damals hatte das Flugzeug ein für diese Zeit noch ungewöhnliches Einziehfahrwerk und hervorragende Flugleistungen. Legendär wurde die 29 Meter Spannweite messende Zweimotorige aber vor allem durch ihre Einsatzvielfalt und Robustheit. Etwa 150 von einst 16000 gebauten Exemplaren fliegen bis heute.

Von den ursprünglich 30 Sitzen wurden für die Weltumrundung 16 ausgebaut, um Platz für Zusatztanks in der Kabine zu schaffen, denn die längste Etappe der im Reiseflug etwa 290 km/h schnellen DC-3 dauerte elf Flugstunden. Normalerweise kann die DC-3 aber nur maximal acht Stunden fliegen. Diese Zusatztanks mitten in der Passagierkabine kamen deshalb auf dem elfstündigen Leg über den Pazifik zwischen Nordjapan und den Aleuten zum Einsatz.

Ohnehin war das Bereitstellen von Treibstoff mit die gewaltigste Herausforderung neben dem Wetter: Die DC-3-Sternmotoren benötigen verbleites Flugbenzin, sogenanntes Avgas. Dieses ist aber außerhalb von Europa und den USA nur schwer zu bekommen. Deswegen wurden im Vorfeld eigens Avgas-Spritdepots an mehreren Flugplätzen angelegt. Zwei mächtige in der Kabine verzurrte Ölfässer sicherten zudem den gewaltigen Schmierstoffbedarf der beiden je 1200 PS starken 14-Zylinder auf der Reise.

 
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