Heli im Gärtnereinsatz

Ein Hubschrauber fliegt mit untergehängter Kreissäge über Kassel. Was wie ein Film-Stunt aussieht, ist stattdessen ein Einsatz zum Vegetationsrückschnitt

  • Fotos: Uwe Stohrer
  • Text: Jürgen Schelling

Ein ungewöhnlicher Hubschrauber ist an diesem Novembertag entlang der Bahnstrecke nahe des Kasseler Hauptbahnhofs unterwegs. Unter der Maschine hängt an einem fast 40 Meter langen Gestänge eine riesige Kreissäge. Sie besteht aus insgesamt zehn rotierenden Sägeblättern. Das Hitech-Schneidewerkzeug hat die österreichische Firma Wucher Helikopter aus einer skandinavischen Konstruktion weiterentwickelt.

Anders als im James-Bond-Streifen „Die Welt ist nicht genug“ wird die Säge nicht zum Durchteilen von Autos, sondern fürs Freischneiden von störender Vegetation genutzt. Mit dem ungewöhnlichen Werkzeug ist es möglich, bis zu 25 Zentimeter dicke Äste aus der Luft zu durchtrennen. Deshalb nutzt die Deutsche Bahn AG den österreichischen Hubschrauber in den späten Herbstmonaten, um die Bepflanzung an schwierigen Stellen entlang mancher Bahnabschnitte rasch zurückschneiden zu können. Denn extreme Wetterlagen haben in den vergangenen Jahren zugenommen und der Bahn massive Probleme beschert, wenn Bäume und dicke Äste in die Stromleitungen oder auf Gleise fielen und dadurch Störungen verursachten. Deshalb reagiert sie mit einem „Aktionsplan Vegetation“ auf diese metereologischen Veränderungen mit dem Ziel, die Schiene sturmsicher zu machen.

Die fliegende Säge ist zwar nur eine von mehreren Optionen beim sogenannten Vegetationsmanagement, allerdings die mit Abstand spektakulärste. Sie kommt an Bahnlinien überall dort zum Einsatz, wo es schwierig oder gefährlich wäre, Äste und Wildwuchs vom Boden aus zurückzuschneiden.

Weil derartiges Vegetationsmanagement aus der Luft entlang vieler Bahnstrecken möglich ist, geht der Hubschraubercrew aus Österreich die Arbeit als fliegende Gärtner auch die nächsten Jahre garantiert nicht aus.

Ein ungewöhnlicher Hubschrauber ist an diesem Novembertag entlang der Bahnstrecke nahe des Kasseler Hauptbahnhofs unterwegs. Unter der Maschine hängt an einem fast 40 Meter langen Gestänge eine riesige Kreissäge. Sie besteht aus insgesamt zehn rotierenden Sägeblättern. Das Hitech-Schneidewerkzeug hat die österreichische Firma Wucher Helikopter aus einer skandinavischen Konstruktion weiterentwickelt.

Anders als im James-Bond-Streifen „Die Welt ist nicht genug“ wird die Säge nicht zum Durchteilen von Autos, sondern fürs Freischneiden von störender Vegetation genutzt. Mit dem ungewöhnlichen Werkzeug ist es möglich, bis zu 25 Zentimeter dicke Äste aus der Luft zu durchtrennen. Deshalb nutzt die Deutsche Bahn AG den österreichischen Hubschrauber in den späten Herbstmonaten, um die Bepflanzung an schwierigen Stellen entlang mancher Bahnabschnitte rasch zurückschneiden zu können. Denn extreme Wetterlagen haben in den vergangenen Jahren zugenommen und der Bahn massive Probleme beschert, wenn Bäume und dicke Äste in die Stromleitungen oder auf Gleise fielen und dadurch Störungen verursachten. Deshalb reagiert sie mit einem „Aktionsplan Vegetation“ auf diese metereologischen Veränderungen mit dem Ziel, die Schiene sturmsicher zu machen.

Die fliegende Säge ist zwar nur eine von mehreren Optionen beim sogenannten Vegetationsmanagement, allerdings die mit Abstand spektakulärste. Sie kommt an Bahnlinien überall dort zum Einsatz, wo es schwierig oder gefährlich wäre, Äste und Wildwuchs vom Boden aus zurückzuschneiden.

Weil derartiges Vegetationsmanagement aus der Luft entlang vieler Bahnstrecken möglich ist, geht der Hubschraubercrew aus Österreich die Arbeit als fliegende Gärtner auch die nächsten Jahre garantiert nicht aus.

 
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