Neuartiger Scanner

Ein in Freiburg von einem Startup entwickelter Laserscanner erfasst Gebäude dreidimensional in Rekordzeit

  • Fotos: Uwe Stohrer
  • Text: Jürgen Schelling

Am Münsterplatz in Freiburg ist es frühmorgens um 5.30 Uhr noch absolut ruhig. Deshalb steigt um diese Zeit an zwei Tagen im Hochsommer eine Industriedrohne auf und fliegt das historische Münster aus nächster Nähe ab. Unter dem ferngesteuerten Multikopter hängt ein neuartiger Laserscanner des Freiburger Startups Dotscene.
Mit diesem Laser ist es möglich, die historische Kirche innerhalb von nur zweieinhalb Stunden komplett abzuscannen. Anschließend wird mit Hilfe der gewonnenen Daten ein absolut originalgetreues 3D-Modell des Gotteshauses am Computer erstellt. Das wiederum nutzt die Freiburger Münsterbauhütte, um den Zustand ihrer rund 700 Jahre alten Kirche am PC untersuchen zu können. Vor 25 Jahren geschah eine derartige Befliegung und Erfassung schon einmal. Allerdings war dazu der Münsterplatz mehrere Tage für Besucher gesperrt, weil die Technik damals in einem großen Zweiturbinen-Helikopter untergebracht war. Der musste zahlreiche Stunden rings um die Kirche schweben und produzierte Kosten in vielfacher Höhe eines Drohneneinsatzes.

Heute ist der neuartige Laserscanner gerade einmal 2,3 Kilo schwer und kann deshalb problemlos unter einer Industriedrohne angebracht werden. Das Dotcube 600K genannte Gerät enthält zwei Lasersensoren aus dem Bereich des autonomen Fahrens. Mit ihnen kann synchron in einem 360-Grad-Bereich horizontal und vertical gescannt werden. 600.000 Laserstrahlen in der Sekunde erfassen das zu scannende Objekt.
Ein Laser benötigt kein Licht, könnte also auch bei Dunkelheit eingesetzt werden. Allerdings muss der Pilot an der Fernsteuerung für die Drohne Tageslicht haben, weil er sie unter ständigem Sichtkontakt steuert. Deshalb der frühmorgendliche Beginn kurz vor Sonnenaufgang. Lediglich bis 6.30 Uhr durften die Vermessungsflüge dauern, um die Münsterplatzbesucher nicht zu stören oder zu gefährden.
Das junge Unternehmen Dotscene kann mit seinem mobilen 3D-Laserscanner normalerweise Gebäude vom Einfamilienhaus bis zur kompletten Fabrik vermessen, sowohl von innen als auch von aussen aus der Luft. Damit wird schnell und kostengünstig ein 3D-Modell des Originals erstellt. Kunden sind die Immobilienwirtschaft, Architekten und Planer – oder wie in diesem Fall auch einmal eine traditionsreiche Münsterbauhütte.

Am Münsterplatz in Freiburg ist es frühmorgens um 5.30 Uhr noch absolut ruhig. Deshalb steigt um diese Zeit an zwei Tagen im Hochsommer eine Industriedrohne auf und fliegt das historische Münster aus nächster Nähe ab. Unter dem ferngesteuerten Multikopter hängt ein neuartiger Laserscanner des Freiburger Startups Dotscene.
Mit diesem Laser ist es möglich, die historische Kirche innerhalb von nur zweieinhalb Stunden komplett abzuscannen. Anschließend wird mit Hilfe der gewonnenen Daten ein absolut originalgetreues 3D-Modell des Gotteshauses am Computer erstellt. Das wiederum nutzt die Freiburger Münsterbauhütte, um den Zustand ihrer rund 700 Jahre alten Kirche am PC untersuchen zu können. Vor 25 Jahren geschah eine derartige Befliegung und Erfassung schon einmal. Allerdings war dazu der Münsterplatz mehrere Tage für Besucher gesperrt, weil die Technik damals in einem großen Zweiturbinen-Helikopter untergebracht war. Der musste zahlreiche Stunden rings um die Kirche schweben und produzierte Kosten in vielfacher Höhe eines Drohneneinsatzes.
Heute ist der neuartige Laserscanner gerade einmal 2,3 Kilo schwer und kann deshalb problemlos unter einer Industriedrohne angebracht werden. Das Dotcube 600K genannte Gerät enthält zwei Lasersensoren aus dem Bereich des autonomen Fahrens. Mit ihnen kann synchron in einem 360-Grad-Bereich horizontal und vertical gescannt werden. 600.000 Laserstrahlen in der Sekunde erfassen das zu scannende Objekt.
Ein Laser benötigt kein Licht, könnte also auch bei Dunkelheit eingesetzt werden. Allerdings muss der Pilot an der Fernsteuerung für die Drohne Tageslicht haben, weil er sie unter ständigem Sichtkontakt steuert. Deshalb der frühmorgendliche Beginn kurz vor Sonnenaufgang. Lediglich bis 6.30 Uhr durften die Vermessungsflüge dauern, um die Münsterplatzbesucher nicht zu stören oder zu gefährden.
Das junge Unternehmen Dotscene kann mit seinem mobilen 3D-Laserscanner normalerweise Gebäude vom Einfamilienhaus bis zur kompletten Fabrik vermessen, sowohl von innen als auch von aussen aus der Luft. Damit wird schnell und kostengünstig ein 3D-Modell des Originals erstellt. Kunden sind die Immobilienwirtschaft, Architekten und Planer – oder wie in diesem Fall auch einmal eine traditionsreiche Münsterbauhütte.

 

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